Psychologie, wie sie sich heute darstellt


Die moderne Psychologie ist aktuell ein Thema, das immer brandaktuell ist. Was die moderne Psychologie tatsächlich ist, kann kaum jemand definieren. Die moderne Psychologie ist nichts anderes als die Anwendung der klassischen und bisher bekannten Psychologie, allerdings mit den neuesten und aktuellsten Methoden.

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Wie auch klassische Psychologie unterscheidet die moderne Psychologie zwischen Störungen und Problemen, die auf einer seelischen Basis angesiedelt sind und den Psychischen Erkrankungen. Zu den Letztgenannten gehören bipolare und schwere Depressionen, Schizophrenie, Schwachsinn sowie Autismus, Manie und Demenzen. Die Behandlung von Patienten, die unter den genannten Psychosen leiden, gehört in die Hände erfahrener Psychiater und Fachärzten für Psychiatrie. Eine ambulante Behandlung ist in leichteren Fällen möglich; bei schweren Psychosen, wenn der Patient eine Gefahr für sich und andere darstellt, ist die stationäre Behandlung in einer Klinik zwingend notwendig. Das gilt im Besonderen für Patienten, die suizidgefährdet sind. In solchen Fällen die stationäre Behandlung mit dauernder Beobachtung im Krankhaus vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben.

Störungen

Am häufigsten kommen jedoch psychische Störungen bei Menschen auf. Diese zeigen sich in Form von Phobien, leichten Depressionen, Verstimmungen, Angstzustände, die sich in Panikattacken ausweiten können. Für die Behandlung dieser Erkrankungen sind neben Psychologen mit Diplom auch Fachärzte für Psychotherapie zuständig.

Patienten

Die Patienten sind in ihrem Alltag und ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt und meist nicht oder nur bedingt arbeitsfähig. Die Kosten für die Behandlung durch einen Diplom-Psychotherapeuten oder einem Facharzt für Psychologie übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen. Damit die Kosten nicht ins “uferlose” laufen, definieren die Krankenversicherer die Behandlungsmethoden, die allerdings nicht immer konform mit den Methoden gehen, welche der behandelnde Facharzt anwenden will. Für Patienten, die sich keine Behandlungsmethoden durch ihre gesetzliche Krankenversicherung vorschreiben lassen wollen, ist es oft sinnvoller, die Therapiekosten selbst zu übernehmen.

Psychose

Viele Psychosen treten auf, wenn Menschen in eine Lebenskrise kommen. Scheidung, finanzielle Probleme, Eheprobleme, Stress im Beruf und in der Familie sowie ein Leben ohne Anerkennung sind nur einige der Fakten, welche eine Psychose auslösen können. Oft beginnen psychische Störungen mit Symptomen, die einen physischen Krankheitsverlauf anzeigen. Der Arzt kann keine gesundheitlichen Schäden feststellen und schickt seinen Patienten zu einem Facharzt für Psychologie. Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und wenn die Seele erkrankt, findet sie Gehör durch den Körper. Es gibt keine Pillen, die Probleme aus der Welt schaffen. Seelisches Leid erfordert die Aufarbeitung der Probleme. Die Zeit kann zwar Probleme verdrängen, aber aufarbeiten und heilen kann sich nicht, wenn der Betroffene keine Hilfe sucht und findet.