Stimmungstief aktiv entgegenwirken


An kalten Tagen klagen viele Menschen über ein Stimmungstief: den Winterblues. Laut Forschern kann man schlechter Stimmung aktiv entgegenwirken. Quelle Bild: © K.- P. Adler – Fotolia.com

Stimmungstief durch Steuerung der Emotionen überwinden
Viele Menschen empfinden ein Stimmungstief als etwas, das sie nicht steuern können und das einfach über sie hereinbricht. Der Psychologe und Forscher der guten Laune Helmut Fuchs beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie sich ein solches Stimmungstief überwinden lässt oder ob wir ihm wirklich schutzlos ausgeliefert sind. Seiner Meinung nach, lässt sich die eigene Laune durchaus verbessern, indem Emotionen bewusst gesteuert werden. Damit sei auch ein Stimmungstief zu überwinden. Fuchs empfiehlt Rituale am Morgen. So sollen sich Betroffene fragen, auf welches Ereignis sie sich an diesem Tag besonders freuen und wem sie wie eine Freude machen können. Das habe gleich zwei Vorteile: die Freude steigt durch die Vorfreude auf etwas und die Gedanken kreisen nicht mehr nur um einen selbst, sondern auch um liebe Menschen, denen man eine Freude machen möchte. Hierher kommt wohl auch das Sprichwort “Geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freude ist doppeltes Glück.”

Tricks gegen das Stimmungstief
Schon das Hochziehen der Mundwinkel kann gegen ein Stimmungstief helfen, so vermuten Forscher. Durch die Muskelbewegung werden im Körper Serotonin und Dopamin ausgeschüttet und das hellt bekanntermaßen die Stimmung auf. Fuchs ist außerdem der Überzeugung, dass gute Laune ansteckend seit und auch etwas Gutes zu tun, ohne sich später darüber zu profilieren, bei einem Stimmungstief helfen könne. Der Psychologe weist jedoch auch darauf hin, dass ein Stimmungstief zum Lebe dazugehöre und man dieses annehmen solle, ohne es als Versagen zu verstehen. Vielmehr sei es ein Schwungholen für das nächste Stimmungshoch. Gute Laune und eine ausgeglichene Gemütslagen seien wichtig für die physische Gesundheit. Das beim Glück ausgeschüttete Serotonin und Dopamin wirken sich positiv auf das Immunsystem aus und können zu einer schnelleren Genesung oder einer geringeren Anfälligkeit für Krankheiten beitragen.