Gehört die Seele zum Körper in der Psychologie?

Naturmediziner sehen immer den ganzen Menschen mit Körper und Seele (Psyche); die meisten Schulmediziner tun dies nicht. Das ist auch bei Asthma der Fall. Lunge und Psyche sind eng miteinander verknüpft, was zur Folge hat, leidet die Psyche, leidet auch die Lunge. Dann kann es für den Menschen gefährlich werden. Denken wir an viele unserer Aussprüche wie beispielsweise „Die Angst schnürt mir die Kehle zu“ oder „Mir stockt der Atem“. Psychologen wissen, wenn der Mensch unter Stress gerät, dann sagt unser Instinkt: flieh. Der Körper bereitet sich entsprechend auf das Fliehen vor Stress vor. Die Atmung geht schneller, damit der Körper mehr Luft bekommt. In der Regel führt dies zur Erweiterung unserer Atemwege.

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Asthma

Bei Asthmakranken ist dies genau anders: bei ihnen verengen sich die Atemwege, was komplett kontraproduktiv ist. Warum das der Fall, konnte bis heute nicht geklärt werden. Allerdings wird Asthma, wie auch eine chronische Lungenerkrankung (COPD) meist von Ängsten und Depressionen begleitet. Dies ist eine Kombination, die für den Betroffenen sehr gefährlich ist. Allerdings sind nur wenige bereit, über diesen Zusammenhang zu sprechen. Die Patienten werden mit ihren Ängsten, anders als Krebspatienten, im Stich gelassen. Fakt ist, wer COPD hat, fällt nach der Diagnose in ein Loch, findet keinen Ausweg. Damit verlieren Patienten oft ihre Lebensfreude und meist auch einen Teil ihrer Lebenszeit, denn es ist erwiesen, dass Frauen mit COPD öfters Depressionen haben und ihre Lebenserwartung deutlich geringer ist als bei anderen Menschen.

Dr. Kenn

Professor Klaus Kenn ist der Meinung, dass viele CIOD-Patienten keine Depressionen haben, sondern nur jemanden brauchen, der ihnen zuhört. Angst ist ein Faktor, der die Krankheit verschlimmern kann. Wer Angst hat, der atmet anders und in der Regel falsch. Damit bekommt der Körper weniger Sauerstoff und der Patient gerät in Atemnot.

Gefahren

Sobald wir uns in eine gefährliche Situation begeben, haben wir Angst. In diesem Zustand schüttet der Körper mehr Adrenalin aus, damit wir schneller und effektiver reagieren können. Bei einigen Menschen ist die Angst täglich vorhanden, sei es Platzangst im Aufzug, Angst vor Mäusen, Spinnen, Schlangen und anderen Tieren sowie Prüfungsangst oder, was auch vorkommt, die Angst vor anderen Menschen. Bei einigen Menschen treten diese Angstzustände ohne ersichtlichen Grund auf. Diese Menschen sind dann oft nicht mehr in Lage, ihren Alltag zu meistern.

Depressionen

Neben Depressionen gehört Angst mit Panikattacken sowie Beklemmungsgefühle, Angst zu Ersticken sowie Schwindel, Herzrasen und Schweißausbrüche zu den häufigsten psychischen Problemen. Besonders die Angst vor Ersticken, kann zu Anfällen und Atemnot führen, die einem Asthmaanfall ähnlich sind.

Psychologie, wie sie sich heute darstellt

Die moderne Psychologie ist aktuell ein Thema, das immer brandaktuell ist. Was die moderne Psychologie tatsächlich ist, kann kaum jemand definieren. Die moderne Psychologie ist nichts anderes als die Anwendung der klassischen und bisher bekannten Psychologie, allerdings mit den neuesten und aktuellsten Methoden.

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Wie auch klassische Psychologie unterscheidet die moderne Psychologie zwischen Störungen und Problemen, die auf einer seelischen Basis angesiedelt sind und den Psychischen Erkrankungen. Zu den Letztgenannten gehören bipolare und schwere Depressionen, Schizophrenie, Schwachsinn sowie Autismus, Manie und Demenzen. Die Behandlung von Patienten, die unter den genannten Psychosen leiden, gehört in die Hände erfahrener Psychiater und Fachärzten für Psychiatrie. Eine ambulante Behandlung ist in leichteren Fällen möglich; bei schweren Psychosen, wenn der Patient eine Gefahr für sich und andere darstellt, ist die stationäre Behandlung in einer Klinik zwingend notwendig. Das gilt im Besonderen für Patienten, die suizidgefährdet sind. In solchen Fällen die stationäre Behandlung mit dauernder Beobachtung im Krankhaus vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben.

Störungen

Am häufigsten kommen jedoch psychische Störungen bei Menschen auf. Diese zeigen sich in Form von Phobien, leichten Depressionen, Verstimmungen, Angstzustände, die sich in Panikattacken ausweiten können. Für die Behandlung dieser Erkrankungen sind neben Psychologen mit Diplom auch Fachärzte für Psychotherapie zuständig.

Patienten

Die Patienten sind in ihrem Alltag und ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt und meist nicht oder nur bedingt arbeitsfähig. Die Kosten für die Behandlung durch einen Diplom-Psychotherapeuten oder einem Facharzt für Psychologie übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen. Damit die Kosten nicht ins „uferlose“ laufen, definieren die Krankenversicherer die Behandlungsmethoden, die allerdings nicht immer konform mit den Methoden gehen, welche der behandelnde Facharzt anwenden will. Für Patienten, die sich keine Behandlungsmethoden durch ihre gesetzliche Krankenversicherung vorschreiben lassen wollen, ist es oft sinnvoller, die Therapiekosten selbst zu übernehmen.

Psychose

Viele Psychosen treten auf, wenn Menschen in eine Lebenskrise kommen. Scheidung, finanzielle Probleme, Eheprobleme, Stress im Beruf und in der Familie sowie ein Leben ohne Anerkennung sind nur einige der Fakten, welche eine Psychose auslösen können. Oft beginnen psychische Störungen mit Symptomen, die einen physischen Krankheitsverlauf anzeigen. Der Arzt kann keine gesundheitlichen Schäden feststellen und schickt seinen Patienten zu einem Facharzt für Psychologie. Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und wenn die Seele erkrankt, findet sie Gehör durch den Körper. Es gibt keine Pillen, die Probleme aus der Welt schaffen. Seelisches Leid erfordert die Aufarbeitung der Probleme. Die Zeit kann zwar Probleme verdrängen, aber aufarbeiten und heilen kann sich nicht, wenn der Betroffene keine Hilfe sucht und findet.

Was wir als Egoismus bezeichnen ist oft nur die Vorstufe zum Narzissmus

Dies muss nicht zwangsläufig zu einem psychisch krankhaften Verhalten führen, im Gegenteil, Egoismus kann durchaus gesund sein. Allerdings ist der Übergang vom „gesunden Egoismus“ zum „krankhaften Egoismus“ oder Narzissmus fließend.

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Narzissmus

Bei Narzissmus entwickelt die Eigenliebe zu sich selbst in eine sogenannte „Ich-Sucht“ aus. Narzissmus ist eine psychische Erkrankung, welche die Menschen in einer Fantasiewelt, in der sie Macht, Schönheit und Reichtum haben, leben lässt. Diese Menschen tun alles, um die Werte ihrer Fantasiewelt zu bekommen. Auf Kritik reagieren sie empfindlich und teilweise auch gewalttätig. Schnell verschwindet der aufgesetzte, künstliche Charme, hervorkommen Aggressionen, Boshaftigkeit und auch Gewalt. Dies ist hauptsächlich dann der Fall, wenn ein anderer in die Fantasiewelt der Betroffenen und in deren überladenes Ego sticht und sie mit der wirklichen Welt konfrontiert. Große Probleme haben solche selbstherrlichen Menschen mit Beziehungen. Oberflächliche Beziehungen funktionieren gut, solange die anderen den Narzissten als „starken Macher“ ansehen. Dauert die Beziehung länger, verwandelt sich die dem Narzissten anfänglich entgegengebrachte Sympathie schnell in Ablehnung.

Egoisten

Eine Partnerschaft mit einem Narzissten kann durchaus über längere Zeit gut funktionieren, wenn sich der andere Partner dem dominanten Egoisten komplett unterwirft. Ist diese Unterwürfigkeit eines Tages zu Ende und der unterwürfige wird selbstbewusst, scheitert die Beziehung. In solchen Fällen rutschen Narzissten in eine Krise. Ihre Fassade bröckelt, sie verlieren ihr Machtgefühl und fallen buchstäblich in ein „schwarzes Loch“.

Narzisst

Psychologische Hilfe nimmt der Narzisst gerne an, allerdings nicht, um Ego in die Wirklichkeit zu bringen. Narzissten sind für jeden Psychologen eine Herausforderung, denn mit Konfrontation kommen sie keinen Schritt weiter. Grund ist, dass der Narzisst nicht an sein Ego knabbern lässt. Nur wenn es dem Therapeuten gelingt, Nähe zum Narzissten herzustellen, kann eine Therapie erfolgreich sein. Eine Psychotherapie kann beim Narzissten einige Wesenszüge lindern. Selbst erfahrene Psychologen sind der Meinung, dass eine völlige Kehrtwendung der narzisstischen Wesensart nicht wahrscheinlich ist. Der Schwerpunkt einer Behandlung von Narzissten ist das psychosomatische Gebiet. Narzissten sind meist nicht in der Lage, seelische Probleme aufzuarbeiten. Die Folge sind körperliche Probleme wie Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf- und Gelenkprobleme sowie ein geschwächtes Immunsystem und Magen-Darm-Beschwerden. Allerdings ist bei einer Behandlung mit Medikamenten Vorsicht geboten.

Psychopaten

Sicher, nicht alle selbstverliebten Menschen sind auch Psychopaten und haben keine, mit extremem Narzissmus vergleichbare Persönlichkeitsstörung. Die Bandbreite dieser psychischen Erkrankung ist groß, sie bewegt sich von der leicht gestörten Psyche über die mittlere Persönlichkeitsstörung bis zum extremen Narzissmus, wobei die Anfänge auch für Psychologen nur schwer erkennbar sind.

Lächeln kann in der Psyche nur eine Fassade darstellen

Wir kennen es von anderen Personen, aber auch von uns selbst: Wir lächeln mit dem Mund, doch die Augen bleiben kalt oder desinteressiert. Diese gespielte Freundlichkeit begegnet uns jeden Tag beispielsweise im Kaufhaus, im Supermarkt oder auf der Straße. Wir versuchen ein freundliches Lächeln, wenn wir im Kundengespräch sind oder einem weniger geliebten Kollegen auf der Straße begegnen. Mit dieser gespielten Freundlichkeit täuschen wir Gefühlen vor, die weit entfernt von unseren tatsächlichen Empfindungen sind. Wer in seinem Beruf immer freundlich sein muss, unterdrückt seine tatsächlichen Gefühle. Auf die Dauer kann dies nicht gut gehen, denn auch emotionale Anforderungen belasten unsere Psyche. Erst ist diese Belastung für uns nicht einzustufen. Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Beklemmungsgefühle sowie Nervosität sind erste Anzeichen, dass die gespielte Freundlichkeit, auch Heuchelei genannt, unsere Psyche auf den Prüfstand stellt.

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Gefühlslage

Problematisch wird es auch, wenn wir freundlich sein und lächeln müssen, auch unsere Gefühlslage ein ganz andere ist. Im Gegensatz zu Männern zeigen Frauen ihre Emotionen viel deutlichen. Echte Gefühle kann man auf Dauer nicht hinter einer freundlichen Fassade verstecken; das hält die menschliche Psyche nicht lange durch.

Ratgeber

Viele Ratgeber informieren uns, wie wir uns beispielsweise bei einem Bewerbungsgespräch zu verhalten haben. Hier sollte man nicht zu oft lächeln, das wirkt gekünstelt. Im Grunde ist jeder bei einem Bewerbungsgespräch aufgeregt und nur den wenigsten ist während des Gesprächs zum Lächeln zumute. Unsere Psyche hat „eingebaute“ Antennen, die nicht nur die Signale empfangen, die für uns positiv sind, sondern auch widersprüchliche Signale, die wir oft in der Aufregung nicht verstehen oder verdrängen. Sobald man zum Lächeln gezwungen wird, trauert unsere Psyche, weil dieses Lächeln nicht mit der eigentlichen Gefühlswelt übereinstimmt. Was folgt ist Stress, der sich in Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Depressionen bemerkbar macht.

Dauerlächeln

Gespielte Freundlichkeit und ein Dauerlächeln kommen bei anderen Menschen in der Regel nicht gut an. Doch sie sind nicht wirklich verwerflich, denn wenn während der Arbeit jeder Mitarbeiter seinen tatsächlichen Emotionen freien Lauf ließe, entstünde ein Chaos. Auch ist es im zwischenmenschlichen Bereich oft nicht möglich, seine Zuneigung oder Abneigung offen zu zeigen. Besonders im Berufsleben ist ein gespieltes Lächeln oft ein Weg, um Diskussionen über die eigene Person aus dem Weg zu gehen. Der Betroffene lächelt und zeigt damit eher ein emotional-soziales intelligentes Verhalten. Wissenschaftliche sind in einem Punkt einig: Höflichkeit und ein einstudiertes Lächeln ist die einzig annehmbare Art der Heuchelei. Allerdings, wer seine Kunden nicht nur anlächelt, sondern ein Lächeln präsentiert, das von Herzen kommt, ist in jedem Fall der Gewinner.

Psychologie bringen viele Menschen mit Seelenkunde, Psychoanalyse und Lebenshilfe in Zusammenhang

Im Grunde sind die Antworten richtig. Die Geschichte der Psychologie geht bis in die Ursprünge des menschlichen Lebens zurück. Bekannt ist die griechische Philosophie, die Aristoteles und Platon mit ihren aufgeschlüsselten Denkmodellen bis in unsere Kultur einbrachten. Beide Wissenschaftler hatten die Denkweise: Für die körperliche und geistige Existenz jeden Lebens ist eine mit Gott verbundene Seele die Erhalterin und Quelle. Auch Ludwig Knoll beschreibt im Vorwort seines Lexikons für Psychologie diese als „Wissenschaft von der Seele“. Er erkennt, die Arbeit der wissenschaftlichen Psychologie ist weitgehend unbekannt. Das mag an den vielen Fremdwörtern liegen, mit denen Durchschnittsmenschen nichts anfangen. Auch sind es die Ergebnisse, die auf Menschen befremdend und peinlich wirken. Was in der Tiefe der Seele eines Menschen vor sich geht, sollte ihr Geheimnis bleiben. Die Mehrzahl der Menschen hat Angst, vor den Gedanken, die sie im Geheimen haben. Es ist in der Regel diese Selbsterkenntnis, die Menschen abschreckt, einen Blick in ihre Seele zu werfen.

Psychologie und Wissenschaft

Psychologie ist ein Thema, welches bei vielen Menschen Interesse findet. Mit Hilfe dieser Wissenschaft lernen sie, das Leben ihrer Mitmenschen und auch ihr eigenes Leben zu versehen. Dieses Verständnis kann für Veränderungen im Leben des Menschen ursächlich sein. Die Psychologie ist ein vielfältiges wissenschaftliches Gebiet, das immer zu jeder Thematik eine Meinung hat. Es ist nicht bekannt, dass die Psychologie auf einem Gebiet, sei, es im Alltag, Beruf oder Verhalten nichts zu sagen hat.

Ludwig Knoll

Jede Wissenschaft ist auf der Suche nach einem Ergebnis. Das ist ebenfalls bei der wissenschaftlichen Psychologie der Fall. Dieser Bereich untersucht das menschliche Verhalten und den Regeln und Prinzipien, die dafür infrage kommen. Für Psychologen ist diese Aufgabe schwer, denn Menschen sind, wie Ludwig Knoll schrieb, recht widersprüchliche Wesen. Jeder Mensch ist und verhält sich individuell; mit anderen Menschen ist der Einzelne nicht vergleichbar.

Teilbereiche

Auch die Psychologie teilt sich viele Teilbereiche auf. Es gibt die „allgemeine Psychologie“, die „differentielle Psychologie“ und die „Entwicklungs- und Sozialpsychologie“. Daneben sind viele weitere Teildisziplinen vorhanden, die sich auf ein bestimmtes Gebiet beschränken. Auch die Psychotherapie und Psychoanalyse gehören in diese Teilbereiche.

Meinungen

Eine verbreitete Meinung ist, Psychologen beschäftigen sich mit Menschen, die psychisch ein gestörtes Verhalten aufweisen. Das ist nicht korrekt; das Gegenteil ist der Fall. Die Psychologie untersucht vielmehr das Verhalten nicht gestörter Menschen. Mit diesen Ergebnissen trägt die Psychologie zu den Erkenntnissen bei, die in den medizinischen Bereich der Psychiatrie und der klinischen Psychologie gehören.

Eine Wissenschaft für sich

Obwohl die Psychologie seit mehr hundert Jahren eine anerkannte Wissenschaft ist, sind viele Menschen skeptisch. Die Psychologie untersucht als Wissenschaft das Ich des Menschen ohne Voreingenommenheit. Die meisten Menschen sind der Meinung, sie haben einen gesunden Menschenverstand und sind gute Menschenkenner. Ihre Handlungen im Alltag sind bekannt und haben sich bewährt. Und doch handelt jeder Mensch in seinem Leben in einer Art und Weise, die für ihn in Nachhinein unverständlich ist. Oft sind es Entscheidungen, die der Person mehr schaden als nützen. Die Einsicht lässt diese Person im Stich.

Untersuchung der Seele

Wissenschaftlich gesehen ist die Psychologie der Bereich, welcher die Seele und die Kräfte untersucht, die den Menschen antreiben. Jeder Mensch besitzt Kräfte, die er selbst diese nicht als solche wahrnimmt. Psychologen versuchen, den Menschen als Gegenstand zu betrachten, ohne die Schwächen und Stärken des Einzelnen aus den Augen zu verlieren. Ludwig Knoll beschreibt den Menschen in seinem „Lexikon der praktischen Psychologie“ als ein widersprüchliches Wesen. Das Buch erschien in den 1970er-Jahren und hat auch heute noch Bedeutung.
Auch wenn es immer noch Menschen gibt, welche die Psychologie als „Nonsens“ bezeichnen, ist es heute erwiesen: Körper, Seele und Geist hängen eng zusammen. Viele physischen Krankheiten entspringen der Psyche. Daneben treffen Menschen Entscheidungen nach ihrem „Bauchgefühl“. Wer sich ständig einredet, er sei krank, der zieht die Krankheit an. Wer optimistisch durch das Leben geht, dem kann auch das größte Problem nichts anhaben. Er sucht nicht nach Problemen, sondern gleich nach Lösungen. Mit dieser Einstellung ist er den Pessimisten einen großen Schritt voraus. Er findet Lösungen, während die Schwarzseher Probleme anziehen.

Marketing

Heute ist die Psychologie ein fester Bestandteil im Marketingbereich. Marketing- oder Wirtschaftspsychologie ist ein anerkanntes Studium. Die Teilnehmer lernen, wie sie Produkte erfolgreich auf den Markt bringen. Weiter ist das Kaufverhalten der Verbraucher ein wichtiger Aspekt für neue Produkte.

Sigmund Freud

Jeder Mensch ist anders! Das erkannte bereits Sigmund Freud, als er von der Individualpsychologie sprach, die als Vorbote der heutigen Sozialpsychologie gilt. Auch die Tiefenpsychologie ist ein gängiger Begriff. Viele Menschen nehmen psychologische Hilfe an, um sich selbst zu finden, den Tod geliebter Menschen zu verarbeiten oder über Katastrophen hinwegzukommen. Auch Unternehmen bedienen sich der Psychologie, um das Kaufverhalten der von ihnen anvisierten Zielgruppe zu erforschen.  Seit den Anfängen der Psychologie hat sich viel verändert. Am schwersten hat es die wissenschaftliche Psychologie, die für den „normalen“ Menschen immer noch unverständlich ist. Oft ist es die Befürchtung zu erfahren, was tief in unserer Seele vor sich geht und welche unserer Gedanken eine Rolle spielen.

Psychologie als Beruf

Spätesten seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist die Psychologie ein anerkannter medizinischer Bereich. Dennoch fällt den Menschen auch heute noch schwer, die wissenschaftliche Psychologie zu verstehen. Das liegt nicht allein an vielen medizinischen Begriffen in lateinischer Sprache, sondern vielmehr an den Ergebnissen, die für Menschen befremdet sind und oft ihr Selbstgefühl stören.
Auf der anderen Seite halten sich viele Leute für gute Menschenkenner. Sie stellen ihre Meinungen über die scheinbar dem Leben fernstehenden Theorien der Psychologen. Oft verstehen sich die Menschen sich und ihr Handeln selbst nicht sowie die Art, wie andere Personen handeln.

 

Ludwig Knoll

Ludwig Knoll beschrieb die Psychologie in der Art: Die Psychologie untersucht als Wissenschaft von der Seele die inneren Kräfte, die uns antreiben. Zur Thematik gehören die Herkunft und Bedeutung der Gefühle, ihr Zusammenspiel und ihr Widerstreit. Weiter zählen die gefühlsbetonten Beziehungen der Menschen zueinander und die Möglichkeiten der gegenseitigen Beeinflussung dazu. Auch die Ursachen seelischer Störungen und Krankheiten sowie die Wege, die zu ihrer Behebung führen beinhaltet der Begriff Psychologie.

Forschung

Die Psychologie ist eine Wissenschaft, in welcher der Mensch der Gegenstand der Forschung ist. Psychologen haben die schwere Aufgabe, im Vorfeld gefasste Wünsche und Ängste von dem einzelnen Menschen zu überwinden. Weiter müssen sie zwischen dem Menschen und sich selbst eine Distanz herstellen, vergleichbar mit einem Mathematiker, der einen Abstand zwischen sich und den Zahlen gewinnt. Die Schwierigkeit besteht darin, dass es Psychologen nicht mit messbaren Größen zu tun haben, denn Gefühle lassen sich nicht messen. Auch fällt es vielen Personen schwer, ihre Gefühle in der Form zu beschreiben, dass sie Dritten, dem Psychologen, verständlich sind. Der „Gegenstand Mensch“ ist individuell, weshalb sich keine starren Regeln aufstellen lassen.

Wissenschaft

Seit mehr als hundert Jahren gibt es die Psychologie als Wissenschaft. In den Anfängen versuchten Denker und Philosophen, das menschliche Wesen zu ergründen. Allerdings gingen sie von einem Idealbild des Menschen aus – einem Bild, das ihren persönlichen Eindrücken entsprach. Heute ergründet die Psychologie den einzelnen Menschen mit seinen Stärken und Schwächen. Dennoch ist es auch heute nicht leicht, ohne eine vorgefasste Meinung die Frage nach der Wirklichkeit der menschlichen Psyche zu stellen. Es sind stets die idealen Absichten, die haften bleiben. Bedeutend schwieriger ist es einzusehen, dass Menschen äußerst widersprüchliche Wesen sind.
Die ersten Psychologen versuchten gegen die Voreingenommenheiten, gefühlsmäßiger und moralischer Natur anzukämpfen. Sie unterwarfen die Psychologie dem Bereich der Naturwissenschaften. Im Jahr 1875 gründete Wilhelm Wundt in Leipzig das erste psychologische Institut. Experimente, Messungen, Beobachtungen einzelner Personen und die daraus resultierenden Daten waren die Basis und standen im Vordergrund.

Psychologie ist die Lehre oder Wissenschaft

Psychologie ist die Lehre oder Wissenschaft, die das Verhalten und Erleben des Menschen beschreibt. Es ist ein Gebiet aus dem naturwissenschaftlichen Bereich, beinhaltet auch Bereiche aus den Sozial- und Geisteswissenschaften. Seit Sigmund Freud hat sich in der Psychologie einiges geändert, auch wenn Freud erstmals 1896 den Begriff Psychoanalyse verwendete. Im Grunde versucht ein Psychiater oder Psychotherapeut, das Ich seines Patienten zu ergründen. Das ist ebenfalls ein Thema der heutigen wissenschaftlichen Psychologie, die ergründen will, wie Gefühle entstehen, welche Inhalte der Vergangenheit im Gedächtnis vorhanden sind und was den Charakter einer Person prägt.

Psychiater

Im Grunde sucht der Psychiater nach dem Sinn des Lebens bei seinem Patienten. Jeder Mensch hat individuelle Vorstellungen, wie sein Leben verlaufen soll. Gravierende Ereignisse aus der Vergangenheit behindern ihn, sein eigenes Ich zu finden. Hinter einigen Krankheiten sehen Wissenschaftler die Psychologie als Ursache. Beispielsweise bei Depressionen, die in der Regel entstehen, wenn das Leben nicht dem Wunschbild des Einzelnen entspricht. Dem Patienten hilft es, gemeinsam mit dem Psychiater oder Psychotherapeuten seine Vergangenheit und Ängste aufzuarbeiten. Die Therapie ist nur erfolgreich, wenn der Patient ehrlich mit sich und seinem Therapeuten ist.

Gesprächspartner finden

Es gibt auch Menschen, die sich vor anderen Personen als mehr darstellen, als sie tatsächlich sind. Sie geben sich als Abteilungsleiter oder – was ebenfalls vorkommt – als Betriebsrat aus, obwohl sie diese Positionen nie innehatten oder innehaben. Gesprächspartnern fallen die Ungereimtheiten sofort auf und sie haken nach. Als Antwort erhalten sie: „Ich weiß das besser, ich war Abteilungsleiter / Betriebsrat.“ Mehr Informationen erhalten die Gesprächspartner nicht, sondern „darüber diskutiere ich nicht mit Dir / Ihnen“. Diese Menschen besitzen kein Selbstvertrauen, erscheinen Dritten gegenüber im ersten Augenblick als selbstbewusst. Dabei befinden sich solche Menschen in einer Identitätskrise, die sie mit Hilfe eines qualifizierten Psychiaters meistern können.

Breites Spektrum

Wir jeder sieht, beinhaltet die Psychologie ein breites Spektrum, das auch bei der Erforschung der Wähler und ihrer Stimmabgabe nicht endet. Wähler, so stellte eine Forschungsgruppe der Universität Miami fest, entscheiden sich für Kandidaten, welche über eine starke männliche Stimme verfügten. Diese haben bessere Chancen auf ein gutes Wahlergebnis haben als andere. Die Forschungsgruppe erstellte aus den Ergebnissen ein Profil, der für die Mehrheit der Idealpolitiker ist. Der perfekte Präsident ist männlich, hat eine kräftige Stimme (Bariton) und ist um die 50 Jahre alt. Die Gruppe erstellte das Profil im Jahr 2012. In diesem Jahr wählte das amerikanische Volk Barack Obama zum zweiten Mal – einen Mann, der dem ermittelten Profil entspricht. Die Psychologie arbeitet heute auch im Bereich Marketing und erforscht das Verhalten der Verbraucher.

Die Psychologie befasst sich mit der Seele des Menschen

Die menschliche Psyche steht auf vier Säulen, von denen jede Einzelnen von Bedeutung ist. Um das Verhalten eines Menschen zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, was er fühlt und denkt. Gefühle und Gedanken entstehen aus der Wahrnehmung einer Situation, die jeder Mensch anders bewertet. Die Wahrnehmung ist bei jedem Menschen anders. Körper und Seele hängen eng zusammen. Die Psyche steuert den menschlichen Körper; der Körper die Gefühle. Im 17. Jahrhundert war René Descartes anderer Meinung und postulierte die Trennung von Körper und Geist. Die Ärzte behandelten beides getrennt, ohne den Zusammenhang zu erkennen.

Psychologie ist ein Begriff aus dem griechischen Wortschatz

Unser ICH ist eigentlich ein „Dreiergespann“, bestehend aus Körper, Geist und Seele. Während Körper und Geist relativ gut zu ergründen sind, ist unsere Seele geheimnisvoll und schwer fassbar. Psychologie ist ein Begriff aus dem griechischen Wortschatz und bedeutet Seelen-, Gemütswissenschaft oder Seelenkunde. Die Seele gilt als das Element, das Raum und Zeit miteinander verbindet. Die Psychologie ist heute der Bereich, der den Schlüssel in Händen hält, der zum Verständnis der Verbindung von Körper, Geist und Seele führt.

Studien

In den vergangenen Jahren führten Wissenschaftler Studien durch, die eindeutig den Zusammenhang und die enge Verbindung von Körper und Geist zeigten. Auf Erkrankungen, Risiken und dem Verlauf der Genesung nimmt die Psyche großen Einfluss. Welche Macht der Körper über die Psyche hat, beginnen Wissenschaftler zu begreifen. Sie vermuten, dass einige psychische Probleme tief im Darmtrakt entstehen. Bekannt ist, dass bestimmte Vorgänge, die Organe betreffen, bei Menschen Emotionen auslösen, die so stark sind, dass sie die Psyche angreifen. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden und haben die Macht, sich gegenseitig zu steuern.

Studium

Die Psychologie ist ein eigenständiges Studienfach, den Studiengang gibt es seit 1875 an den Universitäten. Als Wissenschaft untersucht die Psychologie das Verhalten der Menschen im persönlichen Bereich, in der Gemeinschaft und dem sozialen Umfeld. Psychologen wollen die Zusammenhänge verstehen, damit sie diese einordnen können.

Lernhilfen

Aus dem Bereich Psychologie kommen Anregungen, Lernhilfen, damit sich Menschen gegenseitig besser verstehen. Sie lernen, fair miteinander zu diskutieren und sprechen und ihre Angelegenheiten friedlich zu lösen. Damit der Körper ebenfalls gesund bleibt, lernen die Menschen negativem Stress und schädliche Eindrücke zu vermeiden. Die Psychologie hilft Menschen, ihre persönlichen Fähigkeiten zu nutzen und optimal in ihre Arbeit und ihr Leben zu integrieren. Mit Hilfe der Psychologie überwinden die Menschen ihre Ängste und traumatischen Erfahrungen. Es gibt viele Bereiche im Leben der Menschen, welche die Psychologie hilfreich unterstützen und positiv beeinflussen kann, stets im Einklang mit dem Körper.

Sigmund Freud als „Erfinder der Psychologie

Auch wenn Sigmund Freud als „Erfinder der Psychologie“ gilt, nehmen er uns seine Methoden in der heutigen Psychologie wenig Platz ein. Richtig ist, seine Methoden und Theorien finden aktuell immer noch Anwendung und bieten Stoff für Diskussionen. Allerdings kommt er in Studiengängen zur Psychologie selten zur Sprache.

Erfinder der Psychologie

Der Begriff Psychologie kommt aus dem griechischen Wortschatz und bedeutet Seelenkunde. Psychologen beschäftigen sich mit dem Seelenleben oder der Gemütsverfassung ihrer Patienten. Jede unserer Handlungen basiert auf vier Säulen: Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Verhalten. Die Psychologie ergründet, wie unser „Ich“ entsteht, was uns prägt und uns unsere Individualität verleiht. Sie befasst sich nicht ausschließlich mit den äußeren Einflüssen, die uns prägen, sondern auch mit unserer Seele. Psychologie ist, grob beschrieben, eine Verhaltenswissenschaft.

Allgemeine Psychologie

Wie auch andere Wissenschaften ist Psychologie nicht ein einziger Bereich, sondern teilt sich in verschiedene Teilbereiche auf. Die Themen der Allgemeinen Psychologie sind beispielsweise Steuerung der Handlungen, Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis, Emotionen und Motivationen.

Entwicklungspsychologie

Tiefer geht das Gebiet der Entwicklungspsychologie. In diesem Bereich erforschen Psychologen den Zusammenhang von Umweltfaktoren und biologischen Faktoren in Zusammenhang auf unser Verhalten. Wie beeinflussen diese beiden Faktoren das Erleben und Verhalten der Menschen von der Geburt bis zum Ableben. Die Entwicklungspsychologie greift für die Untersuchung Themen anderer Teilgebiete wie der Differentiellen Psychologie auf.

Sozialpsychologie

Menschen verhalten sich in Gesellschaft anderer Personen anders, als wenn sie alleine sind. Das Verhalten der Menschen im zwischenmenschlichen Bereich erforscht die Sozialpsychologie. Dabei geht es auch um das Verhalten in der Gruppe, wenn es zu Konflikten innerhalb oder zwischen Mitgliedern außerhalb der Gruppe kommt.

Angewandte Psychologie

Ein anderes Gebiet ist die Angewandte Psychologie, die sich Themen anderer Teilgebiete wie der Entwicklungs- und Sozialpsychologie bedient. Dazu gehört die Marktpsychologie, die im Businessbereich zu Hause ist. Diese wissenschaftliche Form beschäftigt sich mit dem Kaufverhalten der Verbraucher. Die Ergebnisse fließen in den Marketingbereich ein, um effektive Werbemittel zu konstruieren und Neukunden zu gewinnen. Die Pädagogische und Klinische Psychologie sind ebenfalls Teile der Angewandten Psychologie.

Weitere Bereiche der Angewandten Psychologie sind

• Verkehrspsychologie
• Wehrpsychologie
• Forensische Psychologie
• Rechtspsychologie
• Umweltpsychologie
• Sportpsychologie und
• Ernährungs- und
• Gesundheitspsychologie.

Biologische oder Physiologische Psychologie

Dieser Bereich beschäftigt sich mit dem Verhalten und Erleben der Menschen. Basis sind die biologischen Grundlagen, wobei Gene, Hormone, ultimative Faktoren einfließen. Die aus den Studien gewonnenen Erkenntnisse nutzen die anderen Fachgebiete der Psychologie.

Fällt nicht in den Bereich Psychologie

Nicht in den Bereich „Psychologie“ gehören beispielsweise Psychotherapie, Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und andere, deren Begriff ebenfalls mit „Psycho“ beginnt.