Wohlbefinden steigert das Leistungsvermögen

 

Bisher wird Leistung nicht durch Wohlbefinden definiert. Vielmehr spielt das Wohlbefinden generell keine Rolle. Neue Ansätze rücken das Wohlbefinden nun in den Vordergrund und sind überzeugt, dass der Mensch nur unter Berücksichtigung dessen sein volles Potential entfalten kann.

Leistung= Arbeit : Zeit

 

Die bisherige Formel zur Bemessung von Leistung lautet Leistung=Arbeit:Zeit. Nach diesem Prinzip handelt im Grunde jeder. Bedingt durch diesem Verständnis verdichtet sich zwangsläufig die Arbeitszeit oder auch Lernzeit. Dies bedeutet, dass immer weniger Menschen mehr leisten müssen. Die Folgen sind bereits heute deutlich zu erkennen. Die Gesellschaft kämpft mit hohen Burnout-Raten, hohen Psychopharmaka-Raten als auch mit einer enormen Personalfluktuation und hohen Krankenstand. Der Mensch kann unter solchen Umständen gar nicht sein volles Potential ausschöpfen. Dies wiederum hat zur Folge, dass für jeden Beteiligten, egal ob die entsprechende Person, das Unternehmen oder die Gesellschaft, enorme Kosten entstehen.

Leistung=  (Arbeit * Wohlbefinden) : Zeit

Die Positive Psychologie stößt nun mit einer neuen Formel hervor. Leistung sollte demnach durch Leistung=  (Arbeit * Wohlbefinden) : Zeit definiert werden.

Damit ist allerdings nicht gemeint, dass sich die Arbeitnehmer einfach nettere Arbeitsplätze durch freundliche Farben und Blumen schaffen oder einfach weniger arbeiten sollen.

Im Bereich der positiven Psychologie spielt das Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Hierzu muss allerdings stets das Individuum ganzheitlich betrachtet werden. In den Positive-Leadership-research-Ansätzen wird die Person individuell betrachtet. Positive Emotionen werden heraufbeschworen, der Arbeitnehmer erhält Anerkennung und Wertschätzung. Der Arbeitnehmer darf nicht mehr nur als Produktionselement angesehen werden, sondern ebenso als das was er wirklich ist – ein Mensch.

Kompetenz

Zeitgleich braucht der Arbeitnehmer Reflexion. Reflexionsmöglichkeiten seiner Arbeitsstelle, seines Lebens. Er muss Gelegenheit haben sich mit sich selber beschäftigen zu können um seine volle Leistungskompetenz abrufen zu können.

Es gilt im Grunde ein Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich der Arbeitnehmer wohl fühlt. In diesem darf nicht mehr nur das Gefühl vermittelt werden, dass Leistungen wie von einer Maschine gefragt sind.

Positive Psychologie vs. Psychologie

Positive Energie versucht auf wissenschaftlichen Wegen Perspektiven zur positiven Entwicklung von Menschen zu finden. Dabei liegen die Schwerpunkte auf Ressourcenorientierung und die möglichen Potentiale der Menschen.

Psychologie hingegen beschäftigt sich mit klinischen Befunden, vorliegenden Erkrankungen und ihren Heilungen.

 

Warten ohne zu wissen worauf?

Warten ist keinem unbekannt. Man warten nahezu täglich auf irgendwas, auf den Bus, den Arzt, die große Liebe usw. Dabei nimmt das Warten Einfluss auf uns selbst, verändert uns sogar. Warten kann vielfältige Formen annehmen und dennoch ist diesem Zustand stets eines gemein: Warten zerrt an den Nerven.

Nie ist dem Menschen die Zeit so ein quälender Zeitgenosse wie während der Warterei. Ist man beschäftigt fliegt die Zeit unbemerkt dahin. Wartet man kriecht sie nur so daher und zieht sich elendig in die Länge. Dabei ist eine Minute immer 60 Sekunden lang.

Bewusstsein

Dabei ist es charakteristisch fürs Warten, dass die Zeit in das Zentrum des Bewusstseins rückt. Bleibt die Zeit dem Zentrum fern, so ist es kein Warten. Die Zeit stellt sich zwischen der Person und dem gewünschten Ereignis.

Dabei ist Warten stets zielgerichtet. Die Zeit schleicht sich nicht eigenständig ins das Zentrum des Bewusstseins. Der Mensch lässt es zu, weil er auf ein Ereignis wartet. Daher existiert kein Warten ohne Ziel, ohne auf etwas Bestimmtes zu warten.

Ungewissheit

Und dennoch hat Warten auch immer eine gewisse Ungewissheit inne. Mit Warten wird stets auch ein Hoffen und Hoffnung mit dem Ziel verbunden. Das hat zur Folge, dass dem Menschen nicht immer bewusst ist, auf was er genau wartet.

Ein prädestiniertes Beispiel zeigen die Warteschlangen vor den Geschäften in den Staaten des ehemaligen Ostblocks. Hier wartete man stundelang um Lebensmittel zu erwerben. Bis zum Schluss wusste man allerdings nie so genau, ob es überhaupt etwas zu kaufen gab.

Glück

Wer allerdings gänzlich nicht weiß, worauf er überhaupt wartet, der weiß auch nicht, dass er überhaupt wartet. Erst im Nachhinein wird dieser Person bewusst, dass sie gewartet hat, wenn beispielsweise ein Ereignis eintritt, welches nicht zu erwarten war. Hier handelt es sich zumeist um Situationen, die ein unsagbares Glücksgefühl hervorgerufen haben wie beispielsweise die große Liebe gefunden zu haben, obwohl man nicht intensiv gesucht hat.

Hoffnung

Zeitgleich gibt es aber auch das „vorgegaukelte“ Warten. Man behauptet einfach auf etwas Bestimmtes zu warten, obwohl dies nicht der Fall ist. Oftmals wartet der Mensch beispielsweise „auf den richtigen Moment“. Dieser tritt natürlich nie ein, weil man gar nicht wartet, sondern sich dieses nur versucht einzureden.

Warten bestimmt einen Großteil unseres Lebens. Es löst verschiedene Empfindungen aus wie Wut, Ungeduld, Nervosität usw. Mit dem Warten auf ein Ereignis wird auch immer Hoffnung verknüpft. Denn selten wissen wir zu 100% was uns genau erwartet.

 

Ästhetische Gefühle sind messbar laut Forschung

 

Forscher und Forscherinnen des Frankfurter Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, der Freien Universität Berlin als auch der Universitäten in Genf und Innsbruck konnten nun ihre Entdeckung eines Messinstrument für ästhetische Gefühle, dem „Aesthetic Emotions Scale“, kurz „AESTHEMOS“, präsentieren.

Was sind ästhetische Gefühle?

Von ästhetischen Gefühlen ist die Rede, wenn ein Kunstwerk, Text oder auch Musikstück eine Emotion hervorruft. Diese ästhetischen Emotionen können sich in vielfältiger Weise darstellen wie beispielweise als Glücksgefühl, Begeisterung, Langeweile oder Verärgerung. Diese Emotionen treten auf, wenn der Mensch einen Reiz nach seinem ästhetischen Wert hin beurteilt.

Die empirische Berücksichtigung und Erforschung dieses Themas war bislang so gut nicht möglich. Bisher war eine Messung dieser Gefühle aufgrund eines fehlenden entsprechenden Instruments nicht möglich. Abhilfe schafft nun AESTHEMOS.

Die Funktion von AESTHEMOS

Wer nun denkt, dass ästhetische Gefühle sich einzig auf Wohlgefallen und Begeisterung beschränken, irrt gewaltig. Das Gefühlspektrum ist weiträumig und kann sowohl gemischte, bittersüße oder auch negative Gefühle hervorbringen.

Oftmals intensivieren negative Gefühle das als schön empfundene Erlebnis.

Daher ist es wichtig, dass Befragten eine ausreichende Auswahl an Emotionen geboten werden, um das gesamte Spektrum systematisch in Daten erfassen zu können.

AESTEMOS

AESTHEMOS bietet eine hochdifferenzierte Skala, welche mehr als 21 Emotionen beinhaltet. Darunter zählen Empfindungen wie Faszination, Schönheit, Rührung, Nostalgie. Langeweile, Freude, Ärger oder auch Vitalität.

Die Skala ist in der Lage die Art des Gefühls als auch ihre Intensität zu erfassen. Dadurch ergibt sich zudem die Möglichkeit Vergleiche von Emotionen und den verschiedenen Kunstarten, Mode, Naturwahrnehmungen etc. herbei zu führen. Welche Mode löst beispielsweise am häufigsten welche Emotion in welcher Intensität aus?

Des Weiteren kann mit AESTHEMOS festgestellt werden, welche Gefühle für positive oder negative ästhetische Urteile verantwortlich sind.

Innovation

AESTHEMOS bietet also die Gelegenheit innovativ die Forschung voranzutreiben und bereitet den Weg für entscheidende Schritte des gesamtheitlichen Verständnisses ästhetischer Emotionen.

Durch das durchdringende Verständnis von Ästhetik bietet sich die Möglichkeit Kunst, Mode und Musik noch weiter der breiten Masse zugänglich zu machen.

Beispielsweise könnten modische oder musikalische Flops weitestgehend in Zukunft verhindert und hohe Investitionen erst gar nicht gemacht werden.

Der Nachteil könnte aber zeitgleich darin liegen, dass die Individualität nicht mehr gefördert wird. Denn auch wenn die ästhetischen Gefühle nun messbar sind, sie fallen individuell unterschiedlich aus, da es keinen einheitlichen „Geschmack“ gibt.

Wir glauben gern der Lüge

 

Es heißt Ehrlichkeit sei eine Tugend und dennoch ist der Mensch der geborene Lügner.

In der Menschheitsgeschichte tauchen immer wieder gewiefte Lügner auf. Das Lügen und Betrügen fällt ihnen leicht und nehmen weder Rücksicht auf Fremde, Mitarbeiter, Freunden oder den Liebsten.

Es ist bekannt, dass der Mensch über ein herausragendes Talent verfügt Unwahrheiten zu verbreiten, zeitgleich hegt er ein immenses Bedürfnis nach Vertrauen zu seinen Mitmenschen.

 Lügen

Aufgrund dessen erkennen wir Lügen meistens nur schwer als solche. Wir wollen unserem Gegenüber glauben, dabei liegt uns Lug und Trug quasi im Blut.

Aber wieso lügen wir?

Mittlerweile ist das Lügen offiziell als tief verwurzelter Charakterzug der Menschheit anerkannt.

Neuro- als auch Sozialwissenschaftler versuchen stetig herauszufinden, warum dem so ist.

Wie und wann lernt der Mensch zu lügen?

Dabei haben die Forscher bisher herausgefunden, dass wir immer wieder dazu neigen manche Lügen zu glauben, auch wenn sie machweislich als solche entlarvt wurden. Zahlreiche notorische Lügner berufen sich auf eine vorliegende Pseudologia phantastica – Erkrankung. Diese löst den Drang aus, Geschichten zu ersinnen und zu erzählen. Dabei werden rigoros Fantastereien und Fakten miteinander vermischt.

Uneinigkeit besteht zwischen den Forschern darüber, welcher Zusammenhang zwischen Lügen und dem geistigen Gesundheitszustand besteht. Soziopathische Individuen neigen scheinbar eher dazu manipulative Lügen zu erzählen, während Narzissten mit Hilfe von Unwahrheiten ihr Image aufpolieren wollen. Es zeigt sich jedoch vielmehr, dass Lügen einer der natürlichen Entwicklungsstufen des Menschen ist.

Gehirnscan

Ein Vergleich von verschiedenen Gehirnscans von unterschiedlichen erwachsenen Personen lässt zudem den Schluss zu, dass die Gehirne notorischer Lügner stärker vernetzt sind. Bleibt jedoch weiter herauszufinden, ob diese besser vernetzten Personen bessere Lügner sind aufgrund dieser Vernetzung oder ob die Vernetzung eine Folge der Lügen ist.

Warum glauben wir der Lüge?

Der Mensch wird in seiner Entwicklung durch Erzählungen anderer geprägt. Ohne diese Vertrauensbasis in andere wäre der Mensch ein einsames Individuum ohne soziale Beziehungen. Ohne diesen Profit, welcher aus unserer Gutgläubigkeit resultiert, wären wir kaum gesellschaftsfähig. Daher hält sich der Schaden durch Lug und Betrug stets in Grenzen und kann verschmerzt werden.

Selbst wenn Fakten eine Lüge entlarven sind wir meistens nicht bereit die falschen Überzeugungen zu widerlegen. Vielmehr kommt es durch diese Beweislast dazu, dass wir uns noch stärker der Lüge hingezogen fühlen. Die vertrauten „Wahrheiten“ werden stetig noch vertrauter.

Aber wo soll das noch hinführen, wenn selbst Fakten uns nicht von einer Lüge überzeugen? Darauf existiert bisher keine Antwort…

Gehört die Seele zum Körper in der Psychologie?

Naturmediziner sehen immer den ganzen Menschen mit Körper und Seele (Psyche); die meisten Schulmediziner tun dies nicht. Das ist auch bei Asthma der Fall. Lunge und Psyche sind eng miteinander verknüpft, was zur Folge hat, leidet die Psyche, leidet auch die Lunge. Dann kann es für den Menschen gefährlich werden. Denken wir an viele unserer Aussprüche wie beispielsweise “Die Angst schnürt mir die Kehle zu” oder “Mir stockt der Atem”. Psychologen wissen, wenn der Mensch unter Stress gerät, dann sagt unser Instinkt: flieh. Der Körper bereitet sich entsprechend auf das Fliehen vor Stress vor. Die Atmung geht schneller, damit der Körper mehr Luft bekommt. In der Regel führt dies zur Erweiterung unserer Atemwege.

Colorful Mind series. Backdrop composed of human head and fractal colors and suitable for use in the projects on mind, dreams, thinking, consciousness and imagination
 

Asthma

Bei Asthmakranken ist dies genau anders: bei ihnen verengen sich die Atemwege, was komplett kontraproduktiv ist. Warum das der Fall, konnte bis heute nicht geklärt werden. Allerdings wird Asthma, wie auch eine chronische Lungenerkrankung (COPD) meist von Ängsten und Depressionen begleitet. Dies ist eine Kombination, die für den Betroffenen sehr gefährlich ist. Allerdings sind nur wenige bereit, über diesen Zusammenhang zu sprechen. Die Patienten werden mit ihren Ängsten, anders als Krebspatienten, im Stich gelassen. Fakt ist, wer COPD hat, fällt nach der Diagnose in ein Loch, findet keinen Ausweg. Damit verlieren Patienten oft ihre Lebensfreude und meist auch einen Teil ihrer Lebenszeit, denn es ist erwiesen, dass Frauen mit COPD öfters Depressionen haben und ihre Lebenserwartung deutlich geringer ist als bei anderen Menschen.

Dr. Kenn

Professor Klaus Kenn ist der Meinung, dass viele CIOD-Patienten keine Depressionen haben, sondern nur jemanden brauchen, der ihnen zuhört. Angst ist ein Faktor, der die Krankheit verschlimmern kann. Wer Angst hat, der atmet anders und in der Regel falsch. Damit bekommt der Körper weniger Sauerstoff und der Patient gerät in Atemnot.

Gefahren

Sobald wir uns in eine gefährliche Situation begeben, haben wir Angst. In diesem Zustand schüttet der Körper mehr Adrenalin aus, damit wir schneller und effektiver reagieren können. Bei einigen Menschen ist die Angst täglich vorhanden, sei es Platzangst im Aufzug, Angst vor Mäusen, Spinnen, Schlangen und anderen Tieren sowie Prüfungsangst oder, was auch vorkommt, die Angst vor anderen Menschen. Bei einigen Menschen treten diese Angstzustände ohne ersichtlichen Grund auf. Diese Menschen sind dann oft nicht mehr in Lage, ihren Alltag zu meistern.

Depressionen

Neben Depressionen gehört Angst mit Panikattacken sowie Beklemmungsgefühle, Angst zu Ersticken sowie Schwindel, Herzrasen und Schweißausbrüche zu den häufigsten psychischen Problemen. Besonders die Angst vor Ersticken, kann zu Anfällen und Atemnot führen, die einem Asthmaanfall ähnlich sind.

Psychologie, wie sie sich heute darstellt

Die moderne Psychologie ist aktuell ein Thema, das immer brandaktuell ist. Was die moderne Psychologie tatsächlich ist, kann kaum jemand definieren. Die moderne Psychologie ist nichts anderes als die Anwendung der klassischen und bisher bekannten Psychologie, allerdings mit den neuesten und aktuellsten Methoden.

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Wie auch klassische Psychologie unterscheidet die moderne Psychologie zwischen Störungen und Problemen, die auf einer seelischen Basis angesiedelt sind und den Psychischen Erkrankungen. Zu den Letztgenannten gehören bipolare und schwere Depressionen, Schizophrenie, Schwachsinn sowie Autismus, Manie und Demenzen. Die Behandlung von Patienten, die unter den genannten Psychosen leiden, gehört in die Hände erfahrener Psychiater und Fachärzten für Psychiatrie. Eine ambulante Behandlung ist in leichteren Fällen möglich; bei schweren Psychosen, wenn der Patient eine Gefahr für sich und andere darstellt, ist die stationäre Behandlung in einer Klinik zwingend notwendig. Das gilt im Besonderen für Patienten, die suizidgefährdet sind. In solchen Fällen die stationäre Behandlung mit dauernder Beobachtung im Krankhaus vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben.

Störungen

Am häufigsten kommen jedoch psychische Störungen bei Menschen auf. Diese zeigen sich in Form von Phobien, leichten Depressionen, Verstimmungen, Angstzustände, die sich in Panikattacken ausweiten können. Für die Behandlung dieser Erkrankungen sind neben Psychologen mit Diplom auch Fachärzte für Psychotherapie zuständig.

Patienten

Die Patienten sind in ihrem Alltag und ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt und meist nicht oder nur bedingt arbeitsfähig. Die Kosten für die Behandlung durch einen Diplom-Psychotherapeuten oder einem Facharzt für Psychologie übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen. Damit die Kosten nicht ins “uferlose” laufen, definieren die Krankenversicherer die Behandlungsmethoden, die allerdings nicht immer konform mit den Methoden gehen, welche der behandelnde Facharzt anwenden will. Für Patienten, die sich keine Behandlungsmethoden durch ihre gesetzliche Krankenversicherung vorschreiben lassen wollen, ist es oft sinnvoller, die Therapiekosten selbst zu übernehmen.

Psychose

Viele Psychosen treten auf, wenn Menschen in eine Lebenskrise kommen. Scheidung, finanzielle Probleme, Eheprobleme, Stress im Beruf und in der Familie sowie ein Leben ohne Anerkennung sind nur einige der Fakten, welche eine Psychose auslösen können. Oft beginnen psychische Störungen mit Symptomen, die einen physischen Krankheitsverlauf anzeigen. Der Arzt kann keine gesundheitlichen Schäden feststellen und schickt seinen Patienten zu einem Facharzt für Psychologie. Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und wenn die Seele erkrankt, findet sie Gehör durch den Körper. Es gibt keine Pillen, die Probleme aus der Welt schaffen. Seelisches Leid erfordert die Aufarbeitung der Probleme. Die Zeit kann zwar Probleme verdrängen, aber aufarbeiten und heilen kann sich nicht, wenn der Betroffene keine Hilfe sucht und findet.

Was wir als Egoismus bezeichnen ist oft nur die Vorstufe zum Narzissmus

Dies muss nicht zwangsläufig zu einem psychisch krankhaften Verhalten führen, im Gegenteil, Egoismus kann durchaus gesund sein. Allerdings ist der Übergang vom “gesunden Egoismus” zum “krankhaften Egoismus” oder Narzissmus fließend.

Fine portrait of the lady putting on the sunglasses

Narzissmus

Bei Narzissmus entwickelt die Eigenliebe zu sich selbst in eine sogenannte “Ich-Sucht” aus. Narzissmus ist eine psychische Erkrankung, welche die Menschen in einer Fantasiewelt, in der sie Macht, Schönheit und Reichtum haben, leben lässt. Diese Menschen tun alles, um die Werte ihrer Fantasiewelt zu bekommen. Auf Kritik reagieren sie empfindlich und teilweise auch gewalttätig. Schnell verschwindet der aufgesetzte, künstliche Charme, hervorkommen Aggressionen, Boshaftigkeit und auch Gewalt. Dies ist hauptsächlich dann der Fall, wenn ein anderer in die Fantasiewelt der Betroffenen und in deren überladenes Ego sticht und sie mit der wirklichen Welt konfrontiert. Große Probleme haben solche selbstherrlichen Menschen mit Beziehungen. Oberflächliche Beziehungen funktionieren gut, solange die anderen den Narzissten als “starken Macher” ansehen. Dauert die Beziehung länger, verwandelt sich die dem Narzissten anfänglich entgegengebrachte Sympathie schnell in Ablehnung.

Egoisten

Eine Partnerschaft mit einem Narzissten kann durchaus über längere Zeit gut funktionieren, wenn sich der andere Partner dem dominanten Egoisten komplett unterwirft. Ist diese Unterwürfigkeit eines Tages zu Ende und der unterwürfige wird selbstbewusst, scheitert die Beziehung. In solchen Fällen rutschen Narzissten in eine Krise. Ihre Fassade bröckelt, sie verlieren ihr Machtgefühl und fallen buchstäblich in ein “schwarzes Loch”.

Narzisst

Psychologische Hilfe nimmt der Narzisst gerne an, allerdings nicht, um Ego in die Wirklichkeit zu bringen. Narzissten sind für jeden Psychologen eine Herausforderung, denn mit Konfrontation kommen sie keinen Schritt weiter. Grund ist, dass der Narzisst nicht an sein Ego knabbern lässt. Nur wenn es dem Therapeuten gelingt, Nähe zum Narzissten herzustellen, kann eine Therapie erfolgreich sein. Eine Psychotherapie kann beim Narzissten einige Wesenszüge lindern. Selbst erfahrene Psychologen sind der Meinung, dass eine völlige Kehrtwendung der narzisstischen Wesensart nicht wahrscheinlich ist. Der Schwerpunkt einer Behandlung von Narzissten ist das psychosomatische Gebiet. Narzissten sind meist nicht in der Lage, seelische Probleme aufzuarbeiten. Die Folge sind körperliche Probleme wie Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf- und Gelenkprobleme sowie ein geschwächtes Immunsystem und Magen-Darm-Beschwerden. Allerdings ist bei einer Behandlung mit Medikamenten Vorsicht geboten.

Psychopaten

Sicher, nicht alle selbstverliebten Menschen sind auch Psychopaten und haben keine, mit extremem Narzissmus vergleichbare Persönlichkeitsstörung. Die Bandbreite dieser psychischen Erkrankung ist groß, sie bewegt sich von der leicht gestörten Psyche über die mittlere Persönlichkeitsstörung bis zum extremen Narzissmus, wobei die Anfänge auch für Psychologen nur schwer erkennbar sind.

Lächeln kann in der Psyche nur eine Fassade darstellen

Wir kennen es von anderen Personen, aber auch von uns selbst: Wir lächeln mit dem Mund, doch die Augen bleiben kalt oder desinteressiert. Diese gespielte Freundlichkeit begegnet uns jeden Tag beispielsweise im Kaufhaus, im Supermarkt oder auf der Straße. Wir versuchen ein freundliches Lächeln, wenn wir im Kundengespräch sind oder einem weniger geliebten Kollegen auf der Straße begegnen. Mit dieser gespielten Freundlichkeit täuschen wir Gefühlen vor, die weit entfernt von unseren tatsächlichen Empfindungen sind. Wer in seinem Beruf immer freundlich sein muss, unterdrückt seine tatsächlichen Gefühle. Auf die Dauer kann dies nicht gut gehen, denn auch emotionale Anforderungen belasten unsere Psyche. Erst ist diese Belastung für uns nicht einzustufen. Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Beklemmungsgefühle sowie Nervosität sind erste Anzeichen, dass die gespielte Freundlichkeit, auch Heuchelei genannt, unsere Psyche auf den Prüfstand stellt.

Portrait of happy smiling brunette businesswoman in glasses, over grey background

Gefühlslage

Problematisch wird es auch, wenn wir freundlich sein und lächeln müssen, auch unsere Gefühlslage ein ganz andere ist. Im Gegensatz zu Männern zeigen Frauen ihre Emotionen viel deutlichen. Echte Gefühle kann man auf Dauer nicht hinter einer freundlichen Fassade verstecken; das hält die menschliche Psyche nicht lange durch.

Ratgeber

Viele Ratgeber informieren uns, wie wir uns beispielsweise bei einem Bewerbungsgespräch zu verhalten haben. Hier sollte man nicht zu oft lächeln, das wirkt gekünstelt. Im Grunde ist jeder bei einem Bewerbungsgespräch aufgeregt und nur den wenigsten ist während des Gesprächs zum Lächeln zumute. Unsere Psyche hat “eingebaute” Antennen, die nicht nur die Signale empfangen, die für uns positiv sind, sondern auch widersprüchliche Signale, die wir oft in der Aufregung nicht verstehen oder verdrängen. Sobald man zum Lächeln gezwungen wird, trauert unsere Psyche, weil dieses Lächeln nicht mit der eigentlichen Gefühlswelt übereinstimmt. Was folgt ist Stress, der sich in Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Depressionen bemerkbar macht.

Dauerlächeln

Gespielte Freundlichkeit und ein Dauerlächeln kommen bei anderen Menschen in der Regel nicht gut an. Doch sie sind nicht wirklich verwerflich, denn wenn während der Arbeit jeder Mitarbeiter seinen tatsächlichen Emotionen freien Lauf ließe, entstünde ein Chaos. Auch ist es im zwischenmenschlichen Bereich oft nicht möglich, seine Zuneigung oder Abneigung offen zu zeigen. Besonders im Berufsleben ist ein gespieltes Lächeln oft ein Weg, um Diskussionen über die eigene Person aus dem Weg zu gehen. Der Betroffene lächelt und zeigt damit eher ein emotional-soziales intelligentes Verhalten. Wissenschaftliche sind in einem Punkt einig: Höflichkeit und ein einstudiertes Lächeln ist die einzig annehmbare Art der Heuchelei. Allerdings, wer seine Kunden nicht nur anlächelt, sondern ein Lächeln präsentiert, das von Herzen kommt, ist in jedem Fall der Gewinner.

Psychologie bringen viele Menschen mit Seelenkunde, Psychoanalyse und Lebenshilfe in Zusammenhang

Im Grunde sind die Antworten richtig. Die Geschichte der Psychologie geht bis in die Ursprünge des menschlichen Lebens zurück. Bekannt ist die griechische Philosophie, die Aristoteles und Platon mit ihren aufgeschlüsselten Denkmodellen bis in unsere Kultur einbrachten. Beide Wissenschaftler hatten die Denkweise: Für die körperliche und geistige Existenz jeden Lebens ist eine mit Gott verbundene Seele die Erhalterin und Quelle. Auch Ludwig Knoll beschreibt im Vorwort seines Lexikons für Psychologie diese als “Wissenschaft von der Seele”. Er erkennt, die Arbeit der wissenschaftlichen Psychologie ist weitgehend unbekannt. Das mag an den vielen Fremdwörtern liegen, mit denen Durchschnittsmenschen nichts anfangen. Auch sind es die Ergebnisse, die auf Menschen befremdend und peinlich wirken. Was in der Tiefe der Seele eines Menschen vor sich geht, sollte ihr Geheimnis bleiben. Die Mehrzahl der Menschen hat Angst, vor den Gedanken, die sie im Geheimen haben. Es ist in der Regel diese Selbsterkenntnis, die Menschen abschreckt, einen Blick in ihre Seele zu werfen.

Psychologie und Wissenschaft

Psychologie ist ein Thema, welches bei vielen Menschen Interesse findet. Mit Hilfe dieser Wissenschaft lernen sie, das Leben ihrer Mitmenschen und auch ihr eigenes Leben zu versehen. Dieses Verständnis kann für Veränderungen im Leben des Menschen ursächlich sein. Die Psychologie ist ein vielfältiges wissenschaftliches Gebiet, das immer zu jeder Thematik eine Meinung hat. Es ist nicht bekannt, dass die Psychologie auf einem Gebiet, sei, es im Alltag, Beruf oder Verhalten nichts zu sagen hat.

Ludwig Knoll

Jede Wissenschaft ist auf der Suche nach einem Ergebnis. Das ist ebenfalls bei der wissenschaftlichen Psychologie der Fall. Dieser Bereich untersucht das menschliche Verhalten und den Regeln und Prinzipien, die dafür infrage kommen. Für Psychologen ist diese Aufgabe schwer, denn Menschen sind, wie Ludwig Knoll schrieb, recht widersprüchliche Wesen. Jeder Mensch ist und verhält sich individuell; mit anderen Menschen ist der Einzelne nicht vergleichbar.

Teilbereiche

Auch die Psychologie teilt sich viele Teilbereiche auf. Es gibt die “allgemeine Psychologie”, die “differentielle Psychologie” und die “Entwicklungs- und Sozialpsychologie”. Daneben sind viele weitere Teildisziplinen vorhanden, die sich auf ein bestimmtes Gebiet beschränken. Auch die Psychotherapie und Psychoanalyse gehören in diese Teilbereiche.

Meinungen

Eine verbreitete Meinung ist, Psychologen beschäftigen sich mit Menschen, die psychisch ein gestörtes Verhalten aufweisen. Das ist nicht korrekt; das Gegenteil ist der Fall. Die Psychologie untersucht vielmehr das Verhalten nicht gestörter Menschen. Mit diesen Ergebnissen trägt die Psychologie zu den Erkenntnissen bei, die in den medizinischen Bereich der Psychiatrie und der klinischen Psychologie gehören.

Eine Wissenschaft für sich

Obwohl die Psychologie seit mehr hundert Jahren eine anerkannte Wissenschaft ist, sind viele Menschen skeptisch. Die Psychologie untersucht als Wissenschaft das Ich des Menschen ohne Voreingenommenheit. Die meisten Menschen sind der Meinung, sie haben einen gesunden Menschenverstand und sind gute Menschenkenner. Ihre Handlungen im Alltag sind bekannt und haben sich bewährt. Und doch handelt jeder Mensch in seinem Leben in einer Art und Weise, die für ihn in Nachhinein unverständlich ist. Oft sind es Entscheidungen, die der Person mehr schaden als nützen. Die Einsicht lässt diese Person im Stich.

Untersuchung der Seele

Wissenschaftlich gesehen ist die Psychologie der Bereich, welcher die Seele und die Kräfte untersucht, die den Menschen antreiben. Jeder Mensch besitzt Kräfte, die er selbst diese nicht als solche wahrnimmt. Psychologen versuchen, den Menschen als Gegenstand zu betrachten, ohne die Schwächen und Stärken des Einzelnen aus den Augen zu verlieren. Ludwig Knoll beschreibt den Menschen in seinem “Lexikon der praktischen Psychologie” als ein widersprüchliches Wesen. Das Buch erschien in den 1970er-Jahren und hat auch heute noch Bedeutung.
Auch wenn es immer noch Menschen gibt, welche die Psychologie als “Nonsens” bezeichnen, ist es heute erwiesen: Körper, Seele und Geist hängen eng zusammen. Viele physischen Krankheiten entspringen der Psyche. Daneben treffen Menschen Entscheidungen nach ihrem “Bauchgefühl”. Wer sich ständig einredet, er sei krank, der zieht die Krankheit an. Wer optimistisch durch das Leben geht, dem kann auch das größte Problem nichts anhaben. Er sucht nicht nach Problemen, sondern gleich nach Lösungen. Mit dieser Einstellung ist er den Pessimisten einen großen Schritt voraus. Er findet Lösungen, während die Schwarzseher Probleme anziehen.

Marketing

Heute ist die Psychologie ein fester Bestandteil im Marketingbereich. Marketing- oder Wirtschaftspsychologie ist ein anerkanntes Studium. Die Teilnehmer lernen, wie sie Produkte erfolgreich auf den Markt bringen. Weiter ist das Kaufverhalten der Verbraucher ein wichtiger Aspekt für neue Produkte.

Sigmund Freud

Jeder Mensch ist anders! Das erkannte bereits Sigmund Freud, als er von der Individualpsychologie sprach, die als Vorbote der heutigen Sozialpsychologie gilt. Auch die Tiefenpsychologie ist ein gängiger Begriff. Viele Menschen nehmen psychologische Hilfe an, um sich selbst zu finden, den Tod geliebter Menschen zu verarbeiten oder über Katastrophen hinwegzukommen. Auch Unternehmen bedienen sich der Psychologie, um das Kaufverhalten der von ihnen anvisierten Zielgruppe zu erforschen.  Seit den Anfängen der Psychologie hat sich viel verändert. Am schwersten hat es die wissenschaftliche Psychologie, die für den “normalen” Menschen immer noch unverständlich ist. Oft ist es die Befürchtung zu erfahren, was tief in unserer Seele vor sich geht und welche unserer Gedanken eine Rolle spielen.