Psychologie bringen viele Menschen mit Seelenkunde, Psychoanalyse und Lebenshilfe in Zusammenhang

Im Grunde sind die Antworten richtig. Die Geschichte der Psychologie geht bis in die Ursprünge des menschlichen Lebens zurück. Bekannt ist die griechische Philosophie, die Aristoteles und Platon mit ihren aufgeschlüsselten Denkmodellen bis in unsere Kultur einbrachten. Beide Wissenschaftler hatten die Denkweise: Für die körperliche und geistige Existenz jeden Lebens ist eine mit Gott verbundene Seele die Erhalterin und Quelle. Auch Ludwig Knoll beschreibt im Vorwort seines Lexikons für Psychologie diese als “Wissenschaft von der Seele”. Er erkennt, die Arbeit der wissenschaftlichen Psychologie ist weitgehend unbekannt. Das mag an den vielen Fremdwörtern liegen, mit denen Durchschnittsmenschen nichts anfangen. Auch sind es die Ergebnisse, die auf Menschen befremdend und peinlich wirken. Was in der Tiefe der Seele eines Menschen vor sich geht, sollte ihr Geheimnis bleiben. Die Mehrzahl der Menschen hat Angst, vor den Gedanken, die sie im Geheimen haben. Es ist in der Regel diese Selbsterkenntnis, die Menschen abschreckt, einen Blick in ihre Seele zu werfen.

Psychologie und Wissenschaft

Psychologie ist ein Thema, welches bei vielen Menschen Interesse findet. Mit Hilfe dieser Wissenschaft lernen sie, das Leben ihrer Mitmenschen und auch ihr eigenes Leben zu versehen. Dieses Verständnis kann für Veränderungen im Leben des Menschen ursächlich sein. Die Psychologie ist ein vielfältiges wissenschaftliches Gebiet, das immer zu jeder Thematik eine Meinung hat. Es ist nicht bekannt, dass die Psychologie auf einem Gebiet, sei, es im Alltag, Beruf oder Verhalten nichts zu sagen hat.

Ludwig Knoll

Jede Wissenschaft ist auf der Suche nach einem Ergebnis. Das ist ebenfalls bei der wissenschaftlichen Psychologie der Fall. Dieser Bereich untersucht das menschliche Verhalten und den Regeln und Prinzipien, die dafür infrage kommen. Für Psychologen ist diese Aufgabe schwer, denn Menschen sind, wie Ludwig Knoll schrieb, recht widersprüchliche Wesen. Jeder Mensch ist und verhält sich individuell; mit anderen Menschen ist der Einzelne nicht vergleichbar.

Teilbereiche

Auch die Psychologie teilt sich viele Teilbereiche auf. Es gibt die “allgemeine Psychologie”, die “differentielle Psychologie” und die “Entwicklungs- und Sozialpsychologie”. Daneben sind viele weitere Teildisziplinen vorhanden, die sich auf ein bestimmtes Gebiet beschränken. Auch die Psychotherapie und Psychoanalyse gehören in diese Teilbereiche.

Meinungen

Eine verbreitete Meinung ist, Psychologen beschäftigen sich mit Menschen, die psychisch ein gestörtes Verhalten aufweisen. Das ist nicht korrekt; das Gegenteil ist der Fall. Die Psychologie untersucht vielmehr das Verhalten nicht gestörter Menschen. Mit diesen Ergebnissen trägt die Psychologie zu den Erkenntnissen bei, die in den medizinischen Bereich der Psychiatrie und der klinischen Psychologie gehören.

Psychologie als Beruf

Spätesten seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist die Psychologie ein anerkannter medizinischer Bereich. Dennoch fällt den Menschen auch heute noch schwer, die wissenschaftliche Psychologie zu verstehen. Das liegt nicht allein an vielen medizinischen Begriffen in lateinischer Sprache, sondern vielmehr an den Ergebnissen, die für Menschen befremdet sind und oft ihr Selbstgefühl stören.
Auf der anderen Seite halten sich viele Leute für gute Menschenkenner. Sie stellen ihre Meinungen über die scheinbar dem Leben fernstehenden Theorien der Psychologen. Oft verstehen sich die Menschen sich und ihr Handeln selbst nicht sowie die Art, wie andere Personen handeln.

 

Ludwig Knoll

Ludwig Knoll beschrieb die Psychologie in der Art: Die Psychologie untersucht als Wissenschaft von der Seele die inneren Kräfte, die uns antreiben. Zur Thematik gehören die Herkunft und Bedeutung der Gefühle, ihr Zusammenspiel und ihr Widerstreit. Weiter zählen die gefühlsbetonten Beziehungen der Menschen zueinander und die Möglichkeiten der gegenseitigen Beeinflussung dazu. Auch die Ursachen seelischer Störungen und Krankheiten sowie die Wege, die zu ihrer Behebung führen beinhaltet der Begriff Psychologie.

Forschung

Die Psychologie ist eine Wissenschaft, in welcher der Mensch der Gegenstand der Forschung ist. Psychologen haben die schwere Aufgabe, im Vorfeld gefasste Wünsche und Ängste von dem einzelnen Menschen zu überwinden. Weiter müssen sie zwischen dem Menschen und sich selbst eine Distanz herstellen, vergleichbar mit einem Mathematiker, der einen Abstand zwischen sich und den Zahlen gewinnt. Die Schwierigkeit besteht darin, dass es Psychologen nicht mit messbaren Größen zu tun haben, denn Gefühle lassen sich nicht messen. Auch fällt es vielen Personen schwer, ihre Gefühle in der Form zu beschreiben, dass sie Dritten, dem Psychologen, verständlich sind. Der “Gegenstand Mensch” ist individuell, weshalb sich keine starren Regeln aufstellen lassen.

Wissenschaft

Seit mehr als hundert Jahren gibt es die Psychologie als Wissenschaft. In den Anfängen versuchten Denker und Philosophen, das menschliche Wesen zu ergründen. Allerdings gingen sie von einem Idealbild des Menschen aus – einem Bild, das ihren persönlichen Eindrücken entsprach. Heute ergründet die Psychologie den einzelnen Menschen mit seinen Stärken und Schwächen. Dennoch ist es auch heute nicht leicht, ohne eine vorgefasste Meinung die Frage nach der Wirklichkeit der menschlichen Psyche zu stellen. Es sind stets die idealen Absichten, die haften bleiben. Bedeutend schwieriger ist es einzusehen, dass Menschen äußerst widersprüchliche Wesen sind.
Die ersten Psychologen versuchten gegen die Voreingenommenheiten, gefühlsmäßiger und moralischer Natur anzukämpfen. Sie unterwarfen die Psychologie dem Bereich der Naturwissenschaften. Im Jahr 1875 gründete Wilhelm Wundt in Leipzig das erste psychologische Institut. Experimente, Messungen, Beobachtungen einzelner Personen und die daraus resultierenden Daten waren die Basis und standen im Vordergrund.

Hinsichtlich der Schlafzimmer-Einrichtung erinnert der moderne Mensch an den Steinzeitmenschen. Immer noch wachen wir nachts ständig auf und platzieren unser Bett so, dass wir potenzielle Gefahren im Blick haben.

Psychologie Studie zeigt: Ängste der Vorfahren beeinflussen uns heute noch

Man mag es kaum glauben, aber der Mensch von heute hat so einige Gemeinsamkeiten mit dem Menschen aus der Steinzeit. Eine Studie aus der Psychologie zeigt: Misstrauen und Ängste überlebten die Evolution – deshalb sind unsere Schlafzimmer so eingerichtet, wie sie es sind. (Quelle Bild: www.bilderbox.com) Continue reading “Psychologie Studie zeigt: Ängste der Vorfahren beeinflussen uns heute noch”